Airbus Defence and Space

Nach der Irene

Satellitendaten unterstützen Hilfsaktionen wegen Hurrikan

Hilfsaktionen wegen „Irene“ – über 180.000 km² durch Airbus Defence and Space-Satellitendaten erfasst

Der Geschäftsbereich Geoinformationsdienste von Airbus Defence and Space erfasste mit seinen Satelliten Daten der USA, während sich Hurrikan „Irene“ auf die Ostküste zubewegte. Seit Montag, dem 29. August, wurden über 100.000 km² durch wolkenfreie optische SPOT-Bilddaten und mehr als 85.000 km² durch TerraSAR-X-Radardaten erfasst, dabei wurden weite Teile der US-amerikanischen Ostküste von Charleston, South Carolina, bis Maine und Vermont abgedeckt. Auch in den nächsten Tagen wird Airbus Defence and Space zur Unterstützung von Hilfsaktionen Bilddaten aufnehmen.

Die Bilder wurden zum Zeitpunkt der Aufnahme via Satellitenübertragung an Direktempfangsstationen (DRS) in mehreren US-amerikanischen Regierungsstellen empfangen; vor dem Ereignis arbeitete die Belegschaft von Airbus Defence and Space gemeinsam an der Festlegung des Erfassungsplans. Für die validierten Szenen wurden Verwertungsrechte für die Katastrophenhilfe in den USA erteilt. Am Sonntag standen die validierten Aufnahmen nach ihrer Verarbeitung staatlichen Hilfsorganisationen und Behörden für Krisenmanagement zur Verfügung.

Als Betreiber der SPOT-Satelliten und exklusiver Vermarkter der TerraSAR-X- bzw. TanDEM-X-Daten verfügt Geoinformationsdienste überdies über einen einzigartigen Zugang zu vielfältigen weiteren Möglichkeiten der satelliten- und luftgestützten Bilderfassung. Der Geschäftsbereich von Airbus Defence and Space kann seinen Kunden so eine beispiellose Kombination von optischen Bildern und Radaraufnahmen der Erde bieten – in Verbindung mit besonderem Know-how in einer Vielzahl vertikaler Märkte, von der Öl- und Gasexploration über das Katastrophenmanagement bis hin zur Überwachung von Waldflächen.

Satellitendaten unterstützen Hilfsaktionen wegen Hurrikan  

Rote Rahmen grenzen die Flächen ein, die von TerraSAR-X über Radaraufnahmen erfasst wurden, gelbe Rahmen markieren die von SPOT in optischen Bildern abgebildeten Flächen; diese Aufnahmen entstanden zwischen dem 28. und dem 30. August.

 Satellitendaten unterstützen Hilfsaktionen wegen Hurrikan  

Crystal Coast, North Carolina – Am 28. August erfasste SPOT 5 dieses Multispektral-Bild mit einer Auflösung von 10 m. Es zeigt die Schäden, die Hurrikan „Irene“ anrichtete, als er mit 185 km/h über die Crystal Coast fegte. Durch die starken Winde und die Auswaschung aufgrund einer Sturmflut, die über die vorwiegend sandige Landmasse hereinbrach, wurden die Outer Banks teilweise weggespült.

ErdbeobachtungSPOTTerraSAR-XTanDEM-X