Airbus Defence and Space

Airbus Defence and Space Products - Wachstum auf dem Weltmarkt

Das Produktportfolio deckt nahezu das komplette Spektrum für Raumfahrt-Equipment ab, wie Power Elektronik, On-Board Computer, Sensoren oder Solargeneratoren ...

Der Geschäftsverlauf in der Raumfahrtbranche ist zu großen Teilen immer noch abhängig von den öffentlichen Haushalten. Kann da in Zeiten knapper Kassen überhaupt Wachstum möglich sein? Airbus Defence and Space Products Division sagt ja, und setzt auf Qualität, Innovation - und den Weltmarkt.

Reiner Strobel kennt sich auf den Märkten der Raumfahrt aus. Lange Jahre im Exportbereich tätig, ist er seit gut einem Jahr verantwortlich für die Geschäftsentwicklung von Products (AP), dem Equipmentbereich von Airbus Defence and Space. „Der institutionelle Markt in Europa liefert kaum noch Wachstumsimpulse für uns“, konstatiert Strobel. „Nicht nur die Finanzmittel sind knapp, wir stehen auch zunehmend unter politischem Druck, kleineren Wettbewerbern den Vortritt zu lassen.“ Unter diesen Bedingungen ist es schwierig, weiteres Geschäft zu erwirtschaften.

Das Produktportfolio deckt nahezu das komplette Spektrum für Raumfahrt-Equipment ab, wie Power Elektronik, On-Board Computer, Sensoren oder Solargeneratoren, um nur ein paar zu nennen.

Das Produktportfolio deckt nahezu das komplette Spektrum für Raumfahrt-Equipment ab, wie Power Elektronik, On-Board Computer, Sensoren oder Solargeneratoren, um nur ein paar zu nennen.


Strategie als Ausgangspunkt

„Airbus Defence and Space Products hat eine Equipment - Strategie ausgearbeitet, an deren Implementierung wir intensiv arbeiten“, sagt Strobel. „Im Prinzip setzen wir darauf, unser externes Wachstum zu erhöhen, um damit externe Geschäftspotentiale zu erschließen und dabei gleichzeitig unser internes Geschäft zu wettbewerbsfähiger zu gestalten.“


Airbus Defence and Space liefert hochwertige Solargeneratoren für alle Umweltbedingungen und Einsatzfelder.

Airbus Defence and Space liefert hochwertige Solargeneratoren für alle Umweltbedingungen und Einsatzfelder.

Die Ausgangssituation ist gut, denn als Marktführer kann Airbus Defence and Space auf Größen- und Kostenvorteile bauen und so wettbewerbsfähig sein. Hinzu kommt, dass AIRBUS Group und Airbus Defence and Space den Equipmentbereich als strategisch erkannt hat - anders als einige Wettbewerber. „Es gibt kaum Wettbewerber, die den Equipmentbereich strategisch so offensiv ausgerichtet haben wie Airbus Defence and Space“, weiß Strobel. Eine Folge davon ist, dass im Zuge der Geschäftsausweitung natürlich auch Wettbewerber im Satellitengeschäft beliefert werden. Einen Interessenskonflikt sieht Strobel darin nicht: „Unser interner Kunde, nämlich Airbus Defence and Space als Hauptauftragnehmer für Satelliten, profitiert durch diese Strategie nachhaltig, denn durch die externe Marktausrichtung stehen wir unter Innovations- und Kostendruck, das ist am Ende auch für unsere internen Kunden ein Vorteil und er kann darauf bauen, dass wir absolut wettbewerbsfähige Produkte liefern.“ Das Produktportfolio deckt nahezu das komplette Spektrum für Raumfahrt-Equipment ab, wie Power Elektronik, On-Board Computer, Sensoren oder Solargeneratoren, um nur ein paar Bereiche zu nennen.

Weltweit handeln

„Oft geht es zunächst darum, den Marktzugang zu verbessern, beispielsweise durch den Aufbau lokaler Tochterunternehmen die dann den regionalem Markt bedienen können“, erklärt Strobel. „In Indien sind wir beispielsweise dabei, durch die unterstützende Kooperation mit einheimischen Unternehmen nachhaltige Lieferbeziehungen zum dortigen Hauptkunden ISRO zu generieren.“ Solche Konstellationen erfordern längere und komplizierte Verhandlungen, deshalb hat Airbus Defence and Space Products auch sein Business Development verstärkt.

Koordination ist alles

2.900 Mitarbeiter, zehn Standorte in fünf Ländern, darunter die Tochterunternehmen Tesat Spacecom, Jena-Optronik, Dutch Space, and CRISA, ein Geschäftsvolumen von ca. 650 Millionen Euro – da ist Koordination und Abstimmung gefragt.

„Wir sind der zweitgrößte Equipmenthersteller weltweit, decken ein sehr breites Produktspektrum ab und beliefern viele Kunden in der ganzen Welt“, erklärt Strobel. Für den Leiter des Business Development ist es wichtig, dass alle Teilbereiche untereinander gut abgestimmt und vernetzt sind: „Wir treiben die Geschäftsentwicklung für die gesamte Business Division Products voran und sind in einem Key Account Management System nach Kunden und Ländern organisiert. Alle Aktivitäten werden in einer AP-weiten Vertriebsrunde koordiniert.“ Dabei ist das Auftreten unserer Tochterunternehmen unter einem eigenen Branding nicht störend, sondern Teil des Geschäftsmodells. Unsere Kunden verlangen eine klare Identifikation mit den einzelnen Unternehmen, klar eingebettet in einen homogen ausgerichteten Geschäftsbereich.

Airbus Defence and Space Products ist ausgerichtet auf Qualität, termingerechte Lieferungen, hervorragende Leistungsdaten, Zuverlässigkeit und technische Unterstützung für die Kunden.

Airbus Defence and Space Products ist ausgerichtet auf Qualität, termingerechte Lieferungen, hervorragende Leistungsdaten, Zuverlässigkeit und technische Unterstützung für die Kunden.

Kundenzufriedenheit und Vertrauen steht an vorderster Stelle. Der gesamte Bereich ist ausgerichtet auf Qualität, termingerechte Lieferungen, hervorragende Leistungsdaten, Zuverlässigkeit und technische Unterstützung für die Kunden. „Durch Standardisierung unserer Produkte haben wir eine gute Stellung im Wettbewerb“, erklärt Strobel, „trotzdem sind wir immer in der Lage, auch auf spezielle Vorgaben und Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen.

 

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