Airbus Defence and Space

Airbus Defence and Spaces Galileo-IOV-Satelliten

Letzte Projektmeilensteine erfolgreich absolviert

Großer Erfolg für Galileo-IOV-Navigationssatelliten bei In-Orbit Test Review der ESA

Im niederländischen Noordwijk fand am 9. April am Europäischen Weltraumforschungs- und Technologiezentrum ESTEC der Europäischen Weltraumorganisation ESA das In-Orbit Test Review Board zur In-Orbit-Prüfung (In-Orbit Verification, IOV) statt – mit großem Erfolg.

Die von Airbus Defence and Space für die Freigabe des europäischen Satellitennavigationssystems „Galileo“ gefertigten Satelliten haben sämtliche Meilensteine absolviert. Die ESA bestätigte, dass die Satelliten nach dem Start bedienbar und für den vollen Einsatz über die gesamte geplante Missionsdauer hinweg bereit sind. Mit diesem Review zeigte Airbus Defence and Space, dass die Satelliten korrekt arbeiten und, wie in Bodentests prognostiziert, alle technischen Erwartungen erfüllen. Die Erfahrungen aus der In-Orbit-Erprobung können nun für Routineaufgaben genutzt werden.

Die ESA lobte die herausragenden Leistungen der IOV-Satelliten von Airbus Defence and Space und bezeichnete das Review als beispielhaft.

Anerkennung gab es auch von der Europäischen Kommission und dem Team für den Galileo-Betrieb.

Mit dem ersten Teil des Weltraumsegments hat Airbus Defence and Space den Grundstein für das gesamte hochleistungsfähige Galileo-System gelegt. Die IOV-Satelliten sind das Produkt einer umfangreichen und komplexen Entwicklungsarbeit für die ersten Navigationssatelliten Europas sowie die zugehörigen Technologien.

Die IOV-Satelliten wurden im Rahmen einer europäischen Gemeinschaftsarbeit entwickelt, bei der Airbus Defence and Space mit hunderten hochqualifizierten Fachkräften und 43 Unternehmen aus 15 europäischen Ländern kooperierte.

Galileo IOV

Foto © ESA/mit freundlicher Genehmigung von R. Kieffer

Airbus Defence and Space konnte erneut die Zuverlässigkeit seiner Produkte vorführen und stellte den Kunden rundum zufrieden.

Galileo-IOV-Satelliten

Als Europas erste voll funktionsfähige Navigationssatelliten bilden die Galileo-IOV-Satelliten von Airbus Defence and Space das Fundament der gesamten Konstellation.

Die ersten beiden IOV-Satelliten traten am 21. Oktober 2011 mit der ersten vom Weltraumbahnhof Kourou gestarteten Sojus-Trägerrakete ihre Reise ins Weltall an. Sie erbringen gute Leistungen und senden seit über einem Jahr alle vorgeschriebenen Signale.

Nach einer durchweg reibungslosen Startkampagne folgten am 12. Oktober 2012 die nächsten beiden IOV-Satelliten, ebenfalls mit einer Sojus-Rakete von Kourou aus, und schlossen die anschließenden In-Orbit-Tests, bei denen Plattform, Nutzlast und Sicherheitsaspekte auf dem Programm standen, Ende Februar mit einer überzeugenden Leistungsbilanz ab. Dieses Ergebnis wurde am 9. April vom Review Board offiziell bestätigt.

Die IOV-Konstellation besteht derzeit aus vier Satelliten auf zwei verschiedenen Umlaufbahnen – und ermöglicht so die Freigabe des Galileo-Systems. Am 12. März führte das Airbus Defence and Space-Navigationsteam in Ottobrunn erstmals allein auf Basis von Daten dieser vier Satelliten eine präzise 3D-Positionsbestimmung durch und untersuchte zur Überprüfung der Signale und Systemleistung verwandte Daten.

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