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Bodenstationen für UN-Missionen

Soeben wurden Vorposten in Afrika ausgerüstet

Verteilerstationen von ND SatCom halten UN-Friedenstruppen in Verbindung

ND SatCom, ein Teil von Airbus Defence and Space, liefert und installiert Bodenstationen für UN-Missionen. Der entsprechende Vertrag wurde 2008 zunächst für drei Jahre geschlossen und im Mai dieses Jahres erstmals verlängert. Die Umsetzung läuft auf vollen Touren: Soeben wurden Vorposten in Darfur (Sudan) und Mombasa (Kenia) ausgerüstet. 

ND SatCom installierte die Satelliten-Hub-Terminals zunächst im italienischen Brindisi – wo die UN die wichtigste Uplinkanlage für ihre weltweiten Missionen angesiedelt hat – sowie in Valencia in Spanien. Anschließend wurden auch regionale Basisstationen für UN-Friedenssicherungseinsätze in Darfur, Mombasa und Entebbe (Uganda) ausgerüstet. Dort herrschen ungleich härtere Bedingungen für den Aufbau sicherer Satellitenkommunikationszentralen.

„Die Arbeit in diesen Regionen stellt uns vor erhebliche Herausforderungen, so dass wir eine gute Feldcrew benötigen, die auch mit unerwarteten Situationen umgehen kann“, so Operations Manager Steve Spader zu den Problemen, die bei der Installation und Erprobung der Satellitentechnik auf vorgeschobenen UN-Stationen auftauchen können.

Die Arbeiten vor Ort, zu denen die Integration der Installation, ihre Erprobung sowie die Schulung des Kunden gehören, sind die letzte Phase im Rahmen der Aktivitäten zum Aufbau und zur Inbetriebnahme der UN-Basis. Der Systementwurf sorgt mit vollständiger Hardware-Redundanz sowie umfassender Überwachung und Kontrolle für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb, wie er für UN-Missionen unabdingbar ist.

SatCom hat sein Renommee bei den Vereinten Nationen seit der Erteilung des ursprünglichen Auftrags im Jahr 2008 weiter gefördert. „Ich glaube, die wichtigsten Differenzierungsmerkmale waren unser Systemkonzept, unsere ausgezeichneten Ergebnisse bei früheren Projekten sowie unsere solide Erfolgsbilanz“, erläutert Spade.

Das Unternehmen möchte es jedoch nicht bei den bisherigen Erfolgen belassen. „Im Vertragsbudget sind noch Mittel für den Erwerb weiterer Stationen durch die UN verfügbar“, sagt Chris Morris, CEO der US-Tochter ND SatCom Inc. „Außerdem ist der Kunde an unserem SkyWAN-Modem interessiert, mit dem er eine größere Bandbreiteneffizienz erzielen könnte.“

Foto: Die im Bau befindliche Bodenstation in Mombasa (Kenia) © ND SatCom

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