Airbus Defence and Space

Die Form folgt der Funktion

Die Art der gewählten technischen Lösung jeweils die äußere Formgebung des Satelliten bestimmt

Technologie von Airbus Defence and Space: Das „Gesicht“ der Earth-Explorer

Bei allen sechs Earth-Explorer-Missionen der ESA spielt Airbus Defence and Space jeweils eine zentrale Rolle. Die Missionen dienen der Beobachtung verschiedener Umweltaspekte und sollen die weltweiten Bemühungen um ein besseres Verständnis des Systems Erde voranbringen. Drei der sechs Satelliten sind heute bereits im Orbit und leisten hervorragende Arbeit. Da aber jede Mission ihren eigenen, klar abgegrenzten Zweck erfüllt, stehen Airbus Defence and Spaces Ingenieure vor unterschiedlichsten technischen Herausforderungen – die sie mit Kreativität, Engagement und beispielloser Kompetenz meistern.

Die Earth-Explorer-Missionen, die im ESA-ProgrammLiving Planet“ den Schwerpunkt Wissenschaft und Forschung abdecken, befassen sich mit mehreren entscheidenden Elementen der Erde – Atmosphäre, Biosphäre, Hydrosphäre, Kryosphäre und Innenstruktur. Deren Untersuchung ist für unser Verständnis ihrer Wechselwirkungen untereinander, der Veränderungen im Weltklima sowie der Beeinflussung natürlicher Prozesse auf unserem Planeten durch den Menschen von entscheidender Bedeutung.

Die drei bereits aktiven Earth-Explorer-Satelliten liefern eine Fülle neuer Daten von unschätzbarem Wert. Am 17. März 2009 startete die Schwerkraft-Mission GOCE (Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer), die unmittelbar an die von Airbus Defence and Space geleiteten früheren Missionen CHAMP und GRACE anknüpft, in deren Rahmen Airbus Defence and Space Friedrichshafen für die Konstruktion sowie den Bau der neuen Plattform verantwortlich war.

Die am 2. November 2009 gestartete Wasser-Mission SMOS (Soil Moisture and Ocean Salinity) hat ein einziges Instrument an Bord: ein innovatives L-Band-Strahlungsmessgerät, entwickelt und hergestellt von Airbus Defence and Space in Spanien. Zuletzt folgte am 8. April 2010 der Start der Eis-Mission CryoSat-2 unter der Führung des Hauptauftragnehmers Airbus Defence and Space Friedrichshafen.

Die Form folgt der Funktion

Was beim Anblick dieser Satelliten als erstes auffällt, ist ihre völlig unterschiedliche Gestalt. Der Grund dafür ist, dass bei allen drei Raumfahrzeugen die Art der gewählten technischen Lösung jeweils ihre äußere Formgebung bestimmt.

CryoSat-2: Neues Wissen unter Dach und Fach

GOCE: Schlank und schnittig übers Schwerefeld

SMOS: Antennen-Stern misst Wassermassen

                Die Eis-Mission        Die Schwerkraft-Mission          Die Wasser-Mission

 

Die Exploration geht weiter

Airbus Defence and Space ist auch Hauptauftragnehmer für die drei übrigen Earth-Explorer-Satelliten, die heute noch in der Entwicklung oder Produktion stehen: für die Dreier-Konstellation Swarm zur Erforschung des Erdmagnetfeldes, für die Mission ADM-Aeolus zur Analyse der Atmosphärendynamik sowie für die EarthCARE-Mission zur Untersuchung von Wolken und Aerosolen. Auch diese Missionen sind allesamt mit ganz eigenen technischen Herausforderungen verbunden – aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden...

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