Airbus Defence and Space

Die Stadien der Fußball-WM 2010 von Kompsat-2 aus gesehen

Spot Image, ein Teil des Airbus Defence and Space-Services-Geschäftsbereichs GEO, hat Satellitenbilder der zehn Fußballstadien veröffentlicht, in denen die FIFA ihre 19. Fußball-Weltmeisterschaft – den ersten World Cup auf afrikanischem Boden – ausrichten wird.

Zehn Stadien als Satellitenbild
Fünf der Stadien haben für die WM eine umfassende Verjüngungskur inklusive einer Sanierung ihrer umliegenden Gebiete erhalten. Die restlichen fünf wurden von Grund auf neu gebaut. Die Satellitenbilder mit einer Auflösung von einem Meter zeigen die WM-Schauplätze in ihrem urbanen Umfeld. Die Stadien symbolisieren das neue Südafrika, und wie die Satellitenbilder zeigen, beeindrucken sie mit ihrer Architektur in ihrem städtebaulichen Kontext als reale Manifestationen der menschlichen Vorstellungskraft.
 

 

Beispiele modernen urbanen Lebens vom Weltraum aus gesehen

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Soccer City, wo die Eröffnungs- und Abschlussfeiern stattfinden werden, liegt auf halbem Weg zwischen dem Zentrum von Johannesburg und dem früheren Township Soweto. Der Bereich entwickelt sich zu einem Zentrum der Betriebsamkeit und einem Begegnungspunkt zweier Welten im ehemaligen Goldabbaugebiet Rand. Das ursprünglich 1987 errichtete Soccer City Stadium wurde für die WM vollständig umgebaut und bietet als größte afrikanische Fußballarena nun 94.700 Zuschauern Platz. Die Formgebung ist von der Kalebasse inspiriert, einem afrikanischen Gefäß mit Kultcharakter; das Stadium präsentiert sich damit als eine der architektonisch eindrucksvollsten Fußballarenen des Kontinents.

johannesburg_soccer_city_stadium

Das Cape Town Stadium ersetzt das frühere Green Point Stadium und beherrscht die Kapstadts Skyline vom Meer her. In strategischer Lage fast direkt an der Küste – zwischen Hafen, Stadtzentrum und dem Touristenviertel Victoria and Albert Waterfront – gilt das Stadium als ein neues Wahrzeichen der mythischen Stadt. Der Arbeitstitel African Renaissance Stadium aus der Bauphase unterstreicht den Symbolcharakter für die Geburt eines neuen Afrikas.

Capetown_Stadium

Das Moses Mabhida Stadium in Durban ist eines der modernsten Bauwerke in Südafrika. Sein großer Bogen ragt bis auf eine Höhe von 104 Metern über dem Spielfeld auf. Als Mehrzweckstadium wird es nach der Fußball-WM auch für Rugby- und Leichtathletikwettkämpfe verwendet werden.

Durban Stadium

Das Mbombela Stadium in Nelspruit und das Peter Mokaba Stadium in Polokwane wirken in der weitläufigen Natur im Nordosten des Landes wie Zitadellen der Moderne – Brückenköpfe für die zukünftige städtebauliche Erschließung der grünen Hügel des Transvaal um Nelspruit wie auch der Savanne und Waldländer um Polokwane in der Provinz Limpopo.

polokwane_stadium

Das Nelson Mandela Bay Stadium von Port Elizabeth ist nach dem früheren Präsidenten benannt, der dort geboren wurde.

port_elisabeth_stadium

Weitere hochauflösende Bilder finden Sie auf der: Airbus Defence and Space Geo- Information Services Website

 

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