Airbus Defence and Space

Eine von Airbus Defence and Space gesponserte Wissenschaftsexpedition

Bei „Voyageurs des Sciences“ bekamen Schüler – die Entscheidungsträger von morgen – die Chance, bei drei Forschungsexpeditionen in Gegenden der Erde mitzureisen, die durch den Klimawandel stark gefährdet sind. So konnten sie sich ein genaueres Bild von den aktuellen Herausforderungen für die Zukunft des Planeten machen und ihren Verstand für eine wissenschaftlich wie auch gesellschaftlich gute Sache einsetzen.

 Die Reise führte bei „Voyageurs des Glaces 2006“ ins Eis der Arktis, bei „Voyageurs des Sables 2007“ in den Wüstensand der Sahara und bei „Voyageurs des Fleuves 2008“ mitten in die Feuchtbiotope des Regenwaldes von Französisch-Guayanaz.

 

 

  Auf den Expeditionen durften sich die jungen Leute im Dienste der Forschung nützlich machen und zugleich ihren Entdeckergeist ausleben. Sie durften neben der Schule in einem besonderen Umfeld wirkliche Expeditionen vorbereiten und erleben, in Weltregionen, die vom Klimawandel stark bedroht sind, wissenschaftliche Untersuchungen vornehmen sowie zur Entwicklung der Weltraumtechnologien rund um die Erdbeobachtung beitragen – und können heute aus erster Hand und eigener Erfahrung über den Zustand des Planeten berichten.

 



Ihre Berichte, die auf der Grundlage vor Ort gesammelter und von Erdbeobachtungs-Satelliten gelieferter Daten zu den Themen Umweltschäden, Klima, Artenvielfalt, Polkappenschmelze, Versteppung, Zustand des Regenwaldes und weltweite Wasserreserven basieren, sollen die Öffentlichkeit wachrütteln. Dieses Projekt, das den Nutzen wissenschaftlicher Schullaufbahnen aufzeigen und die bestehenden Gefahren für den Planeten einer möglichst breiten Öffentlichkeit vor Augen führen soll, stützt sich vor allem auf die neuesten Errungenschaften der Raumforschung und deren konkrete Anwendungen im staatlichen Bereich.

Für Airbus Defence and Space und seine Tochtergesellschaft Infoterra war „Voyageurs des Sciences“ eine einzigartige Gelegenheit, einer breiten Öffentlichkeit die Inhalte und die Tragweite des Programms GMES (Global Monitoring for Environment and Security) vorzustellen.

Airbus Defence and Space und Infoterra haben ein tragbares System entwickelt, das Außenteams ermöglicht, Geoinformationen an eine Leitstelle zu übertragen und mit dieser auszutauschen. Das System verbindet Navigationsfunktionen (GPS-Empfänger) mit Satellitenkommunikation (Breit- und Schmalband) und Geoinformationen (Karten und Satellitenbilder). So können Leitstelle und Außenteams ständig in Verbindung bleiben und auf dieselben Geoinformationen (Position der Teams, lokale Besonderheiten und andere Geländedaten usw.) zugreifen.

 


Das Expeditionsvorhaben „Voyageurs des Sciences“ bietet somit auch eine hervorragende Möglichkeit zur Erprobung von Telekommunikations- und Erdbeobachtungstechnologien auf die Probe zu stellen, die unter Extrembedingungen, außerhalb der Abdeckungsbereiche gewöhnlicher Funkinfrastrukturen und auch in der Hand von Weltraumtechnik-Laien funktionieren.

GMES