Airbus Defence and Space

Galileo IOV 3 & 4: Erfolgreicher Start

Der Kern des Galileo-Systems

Das zweite Paar der von Airbus Defence and Space für das europäische Navigationssystem Galileo gefertigten IOV-Satelliten (In-Orbit-Validierung) ist am Freitag, dem 12. Oktober, an Bord einer Sojus-Rakete erfolgreich vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ins All gestartet. Sie werden in Kürze gemeinsam mit den beiden ersten, ebenfalls aus dem Hause Airbus Defence and Space stammenden Galileo-IOV-Satelliten, die sich bereits seit Oktober 2011 auf ihrer Umlaufbahn befinden, im Orbit operieren.

Mit der ersten Konstellation von vier IOV-Satelliten hat Airbus Defence and Space als Schlüsselpartner der gesamten Definitionsphase einen wichtigen Meilenstein beim Aufbau des Kerns des Galileo-Systems im Weltall erreicht.

Die IOV-Satelliten spielen eine Schlüsselrolle für das Satellitennavigationssystem Galileo. Dieses gemeinsame Programm der Europäischen Kommission und der Europäischen Weltraumorganisation ESA ist eines der ehrgeizigsten Raumfahrtprojekte der letzten Jahre: Mit Galileo soll der weltweit genaueste garantierte globale Positionsbestimmungsdienst unter ziviler Kontrolle eingeführt werden.

Galileo IOV-Satelliten 3 und 4 erfolgreich in die Umlaufbahn gebracht

Vier Satelliten sind die absolute Mindestanforderung, um zur Positionsbestimmung mittels Trilateration sowohl Längen- und Breitengrad als auch Höhe und Zeitpunkt hochpräzise zu erfassen. Mithilfe dieses Satellitenquartetts beginnt der Aufbau des neuen weltweiten Navigationssystems Galileo.

Die Entwicklung und Fertigung der vier Galileo-IOV-Satelliten erfolgte in Ottobrunn unter Hauptauftragnehmerschaft von Airbus Defence and Space. Die hochmoderne Navigationsnutzlast wurde am britischen Airbus Defence and Space-Standort Portsmouth entwickelt, integriert und erprobt. Für die L-Band-Antenne des Satelliten zeichnete Airbus Defence and Space Spanien verantwortlich.

Airbus Defence and Space Großbritannien ist zudem Hauptauftragnehmer für das bereits eingerichtete und in Betrieb genommene Galileo-Bodenkontrollsegment („Ground Control Segment“, GCS), mit dessen Hilfe das Navigationssystem im Laufe der kommenden Jahre vollständig ausgebaut werden kann.

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