Airbus Defence and Space

Erste Daten der Eismission

Der am 8. April gestartete CryoSat-2 liefert außerordentlich gute Ergebnisse

Nur drei Tage nach seinem Start in Baikonur (Kasachstan) am 8. April hat der von Airbus Defence and Space entwickelte Satellit CryoSat-2 seine Aufgabe übernommen: das Sammeln von Daten über die eisbedeckten Polarregionen der Erde.

Nach einem laut Flugdirektor der europäischen Weltraumorganisation ESA Pier Paolo Emanuelli „sehr sanften Eintritt in die Umlaufbahn“, wurde das Hauptinstrument des Satelliten, der Radarhöhenmesser SIRAL (Synthetic Aperture Interferometric Radar Altimeter – interferometrischer Radarhöhenmesser mit synthetischer Apertur), am 11. April eingeschaltet. Die ersten Daten (vom Ross-Schelfeis in der Antarktis) wurden um 16:40 Uhr MESZ (14:40 UTC) erfasst, heruntergeladen und in der Bodenstation der ESA im schwedischen Kiruna verarbeitet. Der Hauptexperimentator für CryoSat, Professor Duncan Wingham, hat dies als ein ausgezeichnetes Ergebnis und den Lohn für die harte Arbeit der gesamten CryoSat-Gemeinschaft begrüßt.

Nachdem die LEOP (Launch and Early Operations Phase) – die kritischen ersten Tage in der Umlaufbahn mit nervenzerreißender Rund-um-die-Uhr-Überwachung – nun vorbei ist, beginnt CryoSat-2 mit einer längeren Inbetriebnahmephase, während der alle Bordsysteme des Satelliten und die Bodensysteme optimiert werden, um eine bestmögliche Datenqualität zu gewährleisten.

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