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Erste offizielle Kommunikation via COMSATBw-1

Die Bundeswehr eröffnet den operationellen Betrieb von „SATCOMBw Stufe 2“

Mit einem Telefongespräch am 12. April nahmen zwei führende Offiziere der deutschen Streitkräfte symbolisch die erste operationelle Satellitenfunkverbindung über den Satelliten COMSATBw-1 in Betrieb.

Generalleutnant Manfred Engelhardt, der Befehlshaber des Streitkräfteunterstützungskommandos (SKUKdo), sprach dabei per Satellit mit dem Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Wolfgang E. Nolting, auf der Fregatte Schleswig-Holstein. Die Verbindung war einwandfrei.

EngelhardtGeneralleutnant Manfred Engelhardt zeigte sich sichtlich erfreut: „Ein deutlicher Fortschritt! Wir sind nun bald größtenteils unabhängig von Zwischenlösung oder Fremdressourcen [um unseren militärischen Satelliten Kommunikationsbedarf abzudecken].“

Im Rahmen des „SATCOMBw Stufe 2“ Programms beziehen die deutschen Streitkräfte erstmals zwei eigene Satelliten zu Kommunikationszwecken. Der im Oktober 2009 gestartete Satellit COMSATBw-1 hat bereits seine In-Orbit-Tests abgeschlossen und wird in kürze durch den zweiten Satelliten COMSATBw-2 unterstützt. Beide Satelliten sind für eine Betriebszeit von 15 Jahren ausgelegt.

Der Hauptauftragnehmer ist MilSat Services, dessen Mehrheitsanteilseigner Airbus Defence and Space ist. Airbus Defence and Space ist für das Raumfahrtsegment verantwortlich.

Dies sei ein historisches Ereignis für die Bundeswehr, sagte Thomas Schenkel, CEO von MilSat Services: „MilSat Services und Airbus Defence and Space in Ottobrunn sind sehr stolz, der Bundeswehr und den Streitkräften die Unterstützung liefern zu können, die sie benötigen.“

Foto © Bundeswehr/Thomas Ströter

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