Airbus Defence and Space

ESA übernimmt Galileo-Satelliten von Airbus Defence and Space

Ein bedeutender Meilenstein

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat im Rahmen der Qualitätsabnahmeprüfung die ersten beiden Galileo In-Orbit Validation (IOV) Satelliten von Airbus Defence and Space übernommen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in dem bedeutenden europäischen Vorzeigeprogramm: Galileo ist Europas erstes globales Satellitennavigationssystem unter ziviler Kontrolle, das weltweit zuverlässige und hochpräzise Daten zur Positionsbestimmung bereitstellen wird.

Start für Oktober vorgesehen

Gleichzeitig ist der erste der vier von Airbus Defence and Space gebauten IOV-Satelliten der Galileo-Konstellation vorzeitig im europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guayana) eingetroffen. Auch der zweite von Airbus Defence and Space gebaute IOV-Satellit wird dort in Kürze eintreffen, bevor beide Ende Oktober mit der ersten aus Kourou gestarteten Sojus-Trägerrakete, in den Orbit nach dem ESA-Flugplan gebracht werden.

Auch der zweite von Airbus Defence and Space gebaute IOV-Satellit wird dort in Kürze eintreffen, bevor beide Ende Oktober mit einer Sojus-Trägerrakete, die erstmals von Französisch-Guayana aus starten wird, in den Orbit gebracht werden.

Die Satelliten wurden von einem Team unter der Leitung von Airbus Defence and Space Deutschland konstruiert und gebaut; Airbus Defence and Space UK war für die Entwicklung und Integration der hochmodernen Navigationsnutzlast verantwortlich.

Neben der Verantwortung für die Entwicklung der Galileo-IOV-Satelliten ist Airbus Defence and Space maßgeblich am Galileo-Bodensegment („Galileo Ground Segment“) und Systemsupport beteiligt.

Bild: Künstlerische Darstellung der Satelliten der Galileo-Konstellation © ESA

Weitere Informationen: Pressemitteilung

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