Airbus Defence and Space

FORMOSAT-2 zeigt Bilder vom Ausmaß der Giftschlammwelle im ungarischen Ort Kolontar

Am 4. Oktober 2010 sind die Dämme eines Rückhaltebeckens des Aluminiumwerkes in Ajka, Ungarn, gebrochen und haben eine Welle von ca. 1,1 Millionen Kubikmetern giftiger Rückstände in die Umgebung entlassen. Kolontar, der dem Reservoir am nächsten gelegene Ort, wurde unmittelbar von einem Strom roten Schlamms überschwemmt.

Umweltstaatssekretär Zoltán Illés besuchte Kolontar am Tag nach der Überschwemmung und bezeichnete die Situation als eine "Umweltkatastrophe".

Spot Image, Teil der Geo-Informationsabteilung von Airbus Defence and Space, hat den FORMOSAT-2 Satelliten auf das Gebiet ausgerichtet, um Bilder vom Unglücksort zu erhalten. Am 7. Oktober entstand ein erstes Bild, welches das Rückhaltebecken und die nahegelegenen Ortschaften zeigt. Das Ausmaß der Überschwemmung in Kolontar sowie der gebrochene Damm westlich des Reservoirs sind deutlich zu erkennen.

Spot ImageGeo-Informationssservice