Airbus Defence and Space

Für den Erfolg geschaffen – zuverlässig und innovativ

Die Eurostar-Baureihe der Airbus Defence and Space folgt einer guter „Entwicklungs-Spirale“

Führungsposition in diesem immer härter umkämpften Segment des Raumfahrtgeschäfts

Satellitenbetreiber müssen sicher sein, dass ihr Produkt eine durchgängig hochwertige, genau auf ihre Anforderungen für den Telekommunikationsbereich zugeschnittene Leistung erbringt. Ihr Vertrauen in die Eurostar-Satelliten haben sie ganz klar bewiesen: Mehr als 60 Eurostar-Satelliten wurden bisher verkauft.

Die Eurostar-Reihe verdankt ihre Führungsposition in diesem sich schnell verändernden, immer härter umkämpften Segment des Raumfahrtgeschäfts der erfolgreichen Verknüpfung von Zuverlässigkeit und Innovation – den zwei Grundfesten des Eurostar-Konzepts: Alle Eurostar-Satelliten beruhen auf der gleichen robusten und bewährten Grundstruktur, auf der sich nach dem Modulprinzip sehr flexibel perfekt maßgeschneiderte Lösungen erstellen lassen, während die Produktlinie in Phasen ständig weiterentwickelt und in intensiven Qualifikationskampagnen geprüft wird. Dabei kommt es nach und nach zur Einführung neuer Technologien mit zusätzlichen Vorteilen und Potenzialen, um dem Bedarf zu entsprechen bzw. vorzugreifen.

Von Anfang an haben sich zahlreiche Eurostar-Innovationen der Airbus Defence and Space als so vorteilhaft erwiesen, dass sie branchenweit kopiert wurden – wie z.B. die volldigitale Elektronik, die erstmals auf den frühen Satelliten der Eurostar-Reihe zum Einsatz kam und heute ein Standardmerkmal aller Telekommunikationssatelliten ist. Im Jahr 2004 startete Eutelsat W3A, ein Satellit der neuen Eurostar-E3000-Generation, als erster kommerzieller Satellit mit Lithium-Ionen-Akkus, die erfolgreich im Orbit-Betrieb stehen. Diese für Telekommunikationssatelliten revolutionäre Technologie wird nun von anderen Satellitenherstellern für eigene in Entwicklung stehende Produkte übernommen. Kurz: Eurostar folgt einer „Entwicklungs-Spirale“, in der Innovationen die Zuverlässigkeit permanent maximieren.

Evolutionsgeschichte

Die Verbindung von Zuverlässigkeit und Innovation war von Anfang an das erklärte Doppelziel des Eurostar-Programms: 1981 schlossen sich die damalige British Aerospace und Matra (beides Vorläufer-Unternehmen der Airbus Defence and Space) zusammen, um gemeinsam unter Nutzung modernster Technik eine Plattform von Telekommunikationssatelliten zu entwickeln, die vor allem der in diesem Sektor dominanten US-Konkurrenz Paroli bieten sollte. Schon zwei Jahre später begann die Entwicklung der E1000-Serie. Deren Architektur umfasste ein neuartiges, leichteres Sonnensegel-Konzept, eine bessere, flüssigere Steuerung, erstmals auch digitale Elektronik und die Eurostar-typische extrem flexible und modulare Nutzlast-Aufnahme. Erster Abnehmer war Inmarsat, das die Eurostar-Plattform für die vier Satelliten seiner zweiten Generation Inmarsat-2 auswählte. Übrigens stieß dies die erste „Weiterentwicklung“ der Eurostar-Architektur an: Die Plattform war eigentlich für den Transport per Ariane oder Shuttle ausgelegt, Inmarsat wählte für den Eurostar-Erststart 1990 jedoch eine Delta-Rakete, weshalb eine kleinere Version produziert werden musste. Die Nachfolge-Version E2000 wurde von Frankreichs Regierung für die vier Telecom-2-Satelliten auserkoren, bevor 1989 ein weiterer Höhepunkt erreicht wurde: mit dem ersten Exportauftrag von Hispasat über Spaniens erstes Telekommunikationssatelliten-System inklusive kompletter E2000-Bodenstation. Angesichts der veränderten Nachfrage wurde die größere, leistungsfähigere Version E2000+ entwickelt, die sich als wahrer Kassenschlager entpuppte: Sie wurde als Plattform der Eutelsat-Fernmeldesatelliten Hot Bird 2-5 und 7 (als Hot Bird 2 im November 1996 startete, war dies der größte und leistungsfähigste TV-Satellit), ST-1, Eutelsat W1, Astra 2B, der Worldstar-Reihe sowie von Hellas-Sat eingesetzt, und auch die Arabsat-4-Satelliten basieren auf der E2000+-Konstruktion.

Rund zehn Jahre später, als sich der Bedarf nach einem noch leistungsfähigeren Produkt mit höherer Sendeleistung und höherem Masse-Leistungsverhältnis (geringere Kosten pro Transponder) abzeichnete, wurde die dritte Eurostar-Generation, E3000, entwickelt. Sie sollte dem Unternehmen die Konkurrenz zu anderen größeren Plattformen am Markt ermöglichen und zu den inzwischen verfügbaren neuen Trägerraketen passen. Eines der ehrgeizigsten Ziele war die höhere Autonomie des Satelliten, um die Betriebskosten für den Kunden zu senken und die Flexibilität zu steigern. Neben einer Reihe modernster Leistungsmerkmale und Optionen, wie Plasmaantrieb und Lithium-Ionen-Akkus bietet die E3000-Plattform heute das Optimum an Sendeleistung, Skalierbarkeit und Nutzlastaufnahme. Diese Eurostar-Version, die 2004 mit Eutelsat W3A erfolgreich in Betrieb ging ist so konkurrenzfähig, dass sie als einzelnes Produkt neue Maßstäbe für Telekommunikationsmissionen setzt.

 

Ein europäisches Produkt – dank Airbus Defence and Space

Eurostar ist das Ergebnis einer Herausforderung: ein europäisches Konkurrenzprodukt zu den US-Satelliten am Weltmarkt einzuführen. Der sofortige, dauerhafte Erfolg bestätigt nachhaltig die Vision, das Engagement und die geballte Kompetenz der Hauptakteure der europäischen Raumfahrtbranche, die heute unter dem Dach der Airbus Defence and Space vereint sind.

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