Airbus Defence and Space

Kollision in der Antarktis aus dem Weltall beobachtet

Mertz Gletscherzunge, Ostantarktis, Februar–März 2010

Eine Animation besteht aus acht Envisat Radarbildern und zeigt den 97 km langen B-9B Eisberg, der die Mertz Gletscherzunge in der Ostantarktis Anfang Februar gerammt hat.

Mertz glacier calving by EnvisatIn Folge der Kollision brach ein Stück der Gletscherzunge ab und ein neuer Eisberg, beinahe so groß wie B-9B entstand. Der neue Eisberg namens C-28 ist ungefähr 78 km lang und 39 km breit und hat eine Oberfläche von 2.500 Quadratkilometern (entspricht der Größe Luxemburgs). Der Advanced Synthetic Aperture Radar (ASAR) an Bord des von Airbus Defence and Space gebauten Envisat hat diese Bilder zwischen dem 10. Februar und dem 4. März in der „Wide Swath“ Funktion aufgenommen, die eine Ortsauflösung von 150m ermöglicht. Der von Airbus Defence and Space gebauten ASAR kann durch Wolken und lokale Dunkelheit sehen und sogar zwischen verschiedenen Eistypen unterscheiden.

Lesen Sie den Artikel Geburt eines Rieseneisbergs in der Antarktis

UmweltEnvisat