Airbus Defence and Space

Spacelab-Preis an Nachwuchsingenieure

Airbus Defence and Space zeichnet junge Wissenschaftler mit „Airbus Defence and Space Spacelab-Preis“ aus

Airbus Defence and Space hat am Dienstag erstmals den "Airbus Defence and Spacelab-Preis" für herausragende Bachelor- und Masterarbeiten im Bereich der Mikrogravitationsforschung und Grundlagen-Technologien in der Raumfahrttechnik vergeben. Der Spacelab-Preis wurde 2010 anlässlich des 25jährigen Jubiläums der ersten deutschen Spacelab-Mission "D-1" ins Leben gerufen. Der Studienpreis ist in zwei Kategorien vergeben worden: zwei Preise im Bereich angewandte Mikrogravitationsforschung (mg-Forschung) und vier Preise im Bereich Grundlagenforschung („Enabling Technologies im Bereich Transport oder bemannte Raumfahrt“). Die Erstplatzierten erhalten ein Preisgeld von 2.000 Euro. Der zweite Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Die Gewinner des Airbus Defence and Spacelab Preises zusammen mit den Jurymitgliedern. © Airbus Defence and Space

Die Gewinner des Airbus Defence and Spacelab Preises zusammen mit den Jurymitgliedern. © Airbus Defence and Space

Mit dem Start der ersten deutschen Weltraum-Mission Spacelab D-1 vor 26 Jahren begann die Erfolgsgeschichte der Weltraumforschung und der bemannten Raumfahrt in Deutschland. Mit dem Studienpreis unterstützt Airbus Defence and Space Nachwuchsingenieure und gibt Forschungsanreize im Bereich der angewandten Mikrogravitationsforschung sowie im Bereich Grundlagen-Technologien.

„Die Zukunft der Raumfahrt liegt in den Händen der Ingenieure und Wissenschaftler von morgen, deshalb ist uns eine frühzeitige und nachhaltige Nachwuchsförderung sehr wichtig. Wir wollen jungen Menschen bereits während ihres Studiums Anreize und Perspektiven für ihre berufliche Zukunft in einem High-Tech Bereich bieten“, sagte Dr. Michael Menking, Leiter des Airbus Defence and Space Standortes in Bremen, anlässlich der Preisverleihung am Dienstag in der Hansestadt.

Michael Menking, Vice President Orbital Systems und Standortleiter Airbus Defence and Space Bremen zusammen mit Michael Kopp, der in seiner Bachelorarbeit der Frage nachgeht warum Immunzellen in der Schwerelosigkeit nicht mehr aktivierbar sind und es dadurch zu gesundheitlichen Konsequenzen für Astronauten bei Langzeitaufenthalten kommen kann. © Airbus Defence and Space

Michael Menking, Vice President Orbital Systems und Standortleiter Airbus Defence and Space Bremen zusammen mit Michael Kopp, der in seiner Bachelorarbeit der Frage nachgeht warum Immunzellen in der Schwerelosigkeit nicht mehr aktivierbar sind und es dadurch zu gesundheitlichen Konsequenzen für Astronauten bei Langzeitaufenthalten kommen kann. © Airbus Defence and Space

Airbus Defence and Space vergibt den Spacelab-Preis in Zusammenarbeit mit führenden deutschen Raumfahrtuniversitäten und -hochschulen in Aachen, Berlin, Braunschweig, Bremen, Hamburg, München und Stuttgart mit Studienschwerpunkten im Bereich Raumfahrt. Professor Dr. Ernst Messerschmid, Astronaut der Spacelab-Mission D-1, vom Institut für Raumfahrtsysteme in Stuttgart schätzt den Wettbewerb: "Die Initiative fördert den Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft. Sie vernetzt Theorie und Praxis und führt somit zu einer engeren und effektiveren Kooperation zwischen den beiden Parteien. Die Hochschulen werden durch den Preis ermutigt, ihren Studenten anwendungsbezogene und berufsnahe Aufgabenstellungen zu geben sowie besonderes Engagement der Studenten zu fördern."

Professor Dr. Ernst Messerschmid, Astronaut der Spacelab D1 Mission zusammen mit Christine Hill von der Universität Stuttgart, die in ihrer Masterarbeit die Strahlungsbelastung innerhalb des europäischen Weltraumlabors Columbus untersucht hat. © Airbus Defence and Space

Professor Dr. Ernst Messerschmid, Astronaut der Spacelab D1 Mission zusammen mit Christine Hill von der Universität Stuttgart, die in ihrer Masterarbeit die Strahlungsbelastung innerhalb des europäischen Weltraumlabors Columbus untersucht hat. © Airbus Defence and Space

Insgesamt wurden sechs Spacelab-Preise in zwei Kategorien von Airbus Defence and Space vergeben: Drei erste Plätze sowie drei zweite Plätze.

 

Die Preisträger: 

Preise im Bereich angewandte Mikrogravitationsforschung (mg-Forschung):

Der erste Preis ging an Sascha Kopp, Hochschule Bonn Rhein Sieg, Bachelorarbeit, "Impact of Gravity on the Actin Filament System of the  Macrophage Cell Line RWA 264.7"

Der zweite Preis ging an Christine Hill, Universität Stuttgart, Master/Diplomarbeit "Dose assessment with passive detectors inside the Columbus Laboratory onboard the International Space Station ISS"

Preise im Bereich Grundlagenforschung (Enabling Technologies im Bereich Transport):

Der erste Preis ging an Vitali Braun (TU Braunschweig), Diplomarbeit: „Propagation von Statusvektoren und deren Ungenauigkeit.“

Der zweite erste Preis ging an Andreas Fink, Universität Stuttgart Master/Diplomarbeit "Konzeptentwurf für einen androgynen Docking-Adapter"

Daniel Birgel, Universität der Bundeswehr München, zweiter Preis,

Master/Diplomarbeit "CFD Simulation of the SSME Main Combustion Chamber operated by H2-O2 and CH4-O2 with CFX and FLUENT including Thermal Gas Radiation"

Adam Boxberger, Universität Stuttgart, ebenfalls zweiter Preis Bachelorarbeit "Thermalanalyse des magneoplasmadynamischen Fremdfeldtriebwerks Af-MPD ZT1".  

 

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Videos:Die Spacelab Gewinner und ihre Forschungsgebiete

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