Airbus Defence and Space

Spitzentechnologie aus Europa bringt den Ausbau der ISS voran

Die Montage der zwei mit der Raumfähre „Endeavour“ am 8. Februar gestarteten europäischen Modulen an die Internationalen Raumstation ISS stellt die Vollendung des ISS-Entwicklungsprogramm der ESA dar.

Mit dem Verbindungsknoten Nr. 3 wird mehr Platz für Geräte und für die Astronauten zur Verfügung stehen. Der Verbindungsknoten Nr. 3 wird das Herz der lebenserhaltenden Systeme auf der ISS sein, d. h. die CO2-Abfuhr, die Sauerstoffversorgung und die Wasseraufbereitung sicherstellen. Er bietet ferner Raum für eine zusätzliche Toilette sowie Fitnessgerät zur Deckung des Bedarfs einer auf sechs Insassen angewachsenen Mannschaft.

Die Beobachtungskuppel „Cupola“, die bisher größte und komplexeste in den Weltraum beförderte Fensterstruktur, wird an dem der Erde zugewandten Andockstutzen des Verbindungsknotens befestigt sein. Mit Hilfe von „Cupola“ wird die Mannschaft den Roboterarm der Raumstation bedienen, Andockmanöver des Automatischen Transferfahrzeugs (ATV) und anderer Raumfahrzeuge überwachen, Außenbordeinsätze unterstützen und wissenschaftliche Beobachtungen machen können. Sie bildet außerdem eine wichtige Rückzugsmöglichkeit zur Entspannung, denn ein Blick auf die Erde oder das sternenübersäte Weltall gehört sicherlich zu den faszinierendsten Erlebnissen auf der ISS.

Die beiden Module wurden von europäischen Unternehmen mit Thales Alenia Space Italy als Hauptauftragnehmer gefertigt.

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