Airbus Defence and Space

Exzellente Datenqualität des MetOp-B

Erste Testdaten geliefert

Testverbreitung von MetOp-B Satellitendaten

Die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten (Eumetsat) hat Ende Oktober damit begonnen, Testdaten der Instrumente, die sich auf dem Wettersatelliten MetOp-B befinden, zu verbreiten.

Nach dem Start dieses von Airbus Defence and Space konstruierten Satelliten in September, veröffentlichte Eumetsat unter anderem überzeugende Daten der von Airbus Defence and Space entwickelten Instrumente ASCAT-Windfeldmesser und des Mikrowellenfeuchtigkeitssensors MHS.

Die exzellente Datenqualität des MetOp-B entspricht derer seines alternden Vorgängersatelliten MetOp-A, der heute seine nominelle Nutzungsdauer überschritten hat, aber immer noch tadellos funktioniert. Mitte 2013 soll MetOp-A von seinem Nachfolger als primärer operativer Satellit der Eumetsat ersetzt werden. Der gleichzeitige Einsatz beider Satelliten wird die Genauigkeit der kurzfristigen meteorologischen Vorhersagen durch eine Vervielfachung der Messungen bei schnell entstehenden Phänomenen, wie zum Beispiel Zyklonen, noch weiter verbessern können.

MetOp-B wurde am 17. September dieses Jahres auf seine Orbit befördert und liefert nun von einer polaren Umlaufbahn in 817 Kilometern Höhe eine Vielzahl wichtiger Messdaten für Wetterprognosen sowie zur Überwachung des Klimageschehens auf der Erde. Er ist der zweite von insgesamt drei Satelliten der Metop-Reihe, mit denen Airbus Defence and Space von der Europäischen Weltraumorganisation ESA und Eumetsat beauftragt wurde. Der 4.100 kg schwere Satellit Metop-B soll mindestens fünf Jahre lang im Einsatz bleiben.

Empfänger dieser Daten waren unter anderem Partner wie das European Centre for Medium-Range Weather Forecasts (ECMWF), Met Office (UK), der Deutsche Wetterdienst und Météo-France.

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