Airbus Defence and Space

Kommunikation auf hoher See

Was die Zukunft bringt

Egal, ob für das eigene Smartphone, das Tablet oder den privaten Laptop: Immer mehr Seeleute erachten einen WLAN-Zugang als essenziell an Bord eines Schiffes und sind auch bereit, hierfür Geld auszugeben – dies geht aus einer bislang einmaligen Umfrage von Airbus Defence and Space zu Kommunikationsdiensten für Schiffscrews hervor und ist für Airbus Defence and Space von großem Interesse.

In See stechen und den Kontakt mit der Familie und Freunden in der Heimat aufrecht halten ist für Schiffsbesatzungen sehr wichtig.

Um über die aktuellen Anforderungen an Kommunikationsdienste für Schiffscrews im Bilde zu sein, hat Airbus Defence and Space die „Crew Communications 2012 Survey“ in Auftrag gegeben, bei der in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres 960 philippinische Seeleute befragt wurden. 12 % der Teilnehmer waren Schiffsoffiziere, die restlichen 88 % einfache Crewmitglieder.

Die Umfrage beleuchtete die Verfügbarkeit von Kommunikationsdiensten für Schiffsbesatzungen

Die Umfrage beleuchtete die Verfügbarkeit von Kommunikationsdiensten für Schiffsbesatzungen – und förderte Positives zutage: Während eines Einsatzes auf dem Meer können heute 68 % der Seeleute immer oder fast immer in irgendeiner Form einen Kommunikationsdienst nutzen, bis auf wenige Ausnahmen ist es den meisten Crews möglich, zumindest gelegentlich Anrufe über das satellitengestützte Kommunikationssystem ihres Schiffs zu tätigen.

Den Ergebnissen zufolge wächst unter Besatzungsmitgliedern der Bedarf an Datenverbindungen. Da gerne das eigene Mobilgerät benutzt wird, tun Schiffseigner mit Blick auf die Mitarbeiteranwerbung und -bindung gut daran, in einen schiffsweit per WLAN verfügbaren Breitbandanschluss zu investieren und einen kostenfreien oder zumindest günstigen Internetzugang anzubieten. Und dies ist keineswegs nebensächlich, betrachtet man den weiterhin zunehmenden Mangel an qualifizierten Schiffsoffizieren, den die Umfrage offenbart. Nach 10.000 offenen Stellen im Jahr 2005 waren es 2010 bereits 13.000. Reedereien, die ihren Crews sehr gute Zusatzleistungen bieten, sind also besser für den Kampf um die Gunst der nur begrenzt verfügbaren qualifizierten Fachkräfte sowie um die Loyalität der bestehenden Besatzungen gerüstet.

Ein weiteres interessantes Detail: Die monatlichen Aufwendungen für Kommunikationsdienste auf hoher See betragen durchschnittlich 150 US-Dollar, wobei Schiffsoffiziere verglichen mit regulären Crewmitgliedern fast doppelt so viel für private Kommunikation ausgeben und die höchsten Summen auf Passagierschiffen, Autotransportern sowie Tankern verzeichnet wurden.

Dank neuer Hybridnetze mit VSAT- mit MSS-Technologie, wie von Airbus Defence and Space in zahlreichen Ausführungen angeboten, können Schiffseigner einen verlässlichen Netzanschluss zu niedrigen Preisen bereitstellen und so auf Änderungen im Kommunikationsverhalten reagieren. Airbus Defence and Space bietet Prepaid-Lösungen und Kommunikationsdienste für Besatzungsmitglieder und Passagiere, die auf hoher See mit Familienangehörigen und Freunden in Kontakt bleiben möchten. Mit der Universal Card sind Telefonie, Internetanschluss und Messenger-Dienste zu vordefinierten Festpreisen möglich.

Durchschnittlich 150 US-Dollar werden monatlich für Kommunikation auf See ausgegeben, wobei Schiffsoffiziere verglichen mit regulären Crewmitgliedern fast doppelt so viel für private Kommunikation ausgeben.

Durch HTTP-Kompression und Filterverfahren können Kosten kontrolliert und erschwingliche Kommunikationsdienste angeboten werden. Das System „Crew PC“ ist für die sichere, effiziente und freie Privatnutzung konfiguriert und kann als privates Kommunikationscenter genutzt werden. Eine andere Möglichkeit für Sprach- und Datenverbindungen ist XChange: Damit können die Mitarbeiter ihren eigenen Laptop oder ihr privates Tablet in ihren Wohnbereichen verwenden und Telefonanrufe mit dem eigenen Smartphone tätigen.

„Anhand der Umfrage wollten wir uns ein klares Bild über die aktuellen Anforderungen an Kommunikationsdienste für Schiffscrews, Zugriffsmöglichkeiten, die Kosten für die Besatzung sowie die Zahlungsarten verschaffen“, berichtet Tilmann Michalke, Senior Product Manager für Crewkommunikation. „Viele Reedereien haben Probleme, ihr Personal an sich zu binden, und Kommunikationsdienste können einen attraktiven Anreiz für die Crew darstellen. Die Prepaid-Lösungen und Kommunikationsdienste für Besatzungsmitglieder, die Airbus Defence and Space anbietet, sind derzeit die modernsten auf dem Markt, und wenn sich daran nichts ändern soll, müssen wir die jetzigen wie auch künftigen Anforderungen der Crewmitglieder und Schiffseigner kennen und für jeden Bedarf und Geldbeutel die passende Lösung bieten.“

Seeleute möchten unterwegs mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben, genauso einfach, als wären sie zuhause.

Tore Morten Olsen, Leiter Maritime Services, fügt hinzu: „Eines ist klar: Seeleute möchten unterwegs mit Familie und Freunden in Kontakt bleiben, genauso einfach, als wären sie zuhause. Ein Schiffsbetreiber, der ihnen die Möglichkeit dazu gibt, macht einen strategisch wichtigen Schritt bei der Mitarbeiterbindung. Mit diesen gewonnenen Daten werden wir in der Lage sein, innovative Lösungen zu entwickeln, die auch den künftigen Bedarf der Nutzer direkt decken werden. Ebenso können wir die Betreiber dank unseres besseren Einblicks in das Nutzerverhalten mit kontinuierlich weiterentwickelten Konnektivitätsservices und Mehrwertdiensten unterstützen.

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