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Wetterbericht vom Mars

Airbus Defence and Space Wetterstation hilft bei der Untersuchung des Mars-Klimas

Am 6. August landete der Mars-Rover „Curiosity“ mit zehn wissenschaftlichen Instrumenten an Bord auf dem Roten Planeten. Zu den Passagieren zählte auch eine von Airbus Defence and Space Spanien entwickelte Wetterstation.

In der Abbildung, die sich aus Einzelaufnahmen vom 7. August zusammensetzt, sind verschiedene REMS-Sensoren markiert: Unten befindet sich einer der beiden Windsensoren, in der Mitte der Sensor für die ultraviolette Strahlung und oben ein Teil des Drucksensors. ©NASA/JPL-Caltech

In der Abbildung, die sich aus Einzelaufnahmen vom 7. August zusammensetzt, sind verschiedene REMS-Sensoren markiert: Unten befindet sich einer der beiden Windsensoren, in der Mitte der Sensor für die ultraviolette Strahlung und oben ein Teil des Drucksensors. ©NASA/JPL-Caltech

Die sogenannte REMS (Rover Environmental Monitoring Station) liefert täglich Berichte über die atmosphärischen Bedingungen der Region, in der sich der Mars-Rover aufhält. Zu diesem Zweck verfügt die REMS über eine Instrumentensteuerungseinheit und mehrere am Fahrzeug angebrachte Sensoren, die Parameter wie den atmosphärischen Druck, die relative Luft¬feuchtigkeit, die ultraviolette Strahlung der Sonne, Windrichtung und -geschwindigkeit sowie Luft- und Oberflächentemperaturen messen.

Mithilfe der REMS soll eine umfassende Analyse der meteorologischen Bedingungen auf dem Mars sowie eine entsprechende Klimacharakterisierung vorgenommen werden. Daneben wird der Mars auch unter geologischen Aspekten untersucht. Die Ergebnisse aller Analysen sollen dann zur Definition und Planung möglicher künftiger bemannter Forschungsmissionen herangezogen werden.

Die REMS wurde von Airbus Defence and Space am Unternehmensstandort Tres Cantos bei Madrid unter Forschungsleitung des spanischen Zentrums für Astrobiologie (CSIC-INTA) entwickelt und gefertigt und ist das Ergebnis eines Kooperationsabkommens zwischen der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und Spanien, das vom spanischen Entwicklungszentrum für Industrietechnik (CDTI) sowie Spaniens Nationalem Institut für Luft- und Raumfahrttechnik (INTA) vertreten ist.

Zwei Windsensoren (vorn), der Sensor für ultraviolette Strahlung (unten) und die Instrumentensteuerungseinheit (hinten), aufgenommen am Unternehmensstandort Tres Cantos. (©Crisa)

Zwei Windsensoren (vorn), der Sensor für ultraviolette Strahlung (unten) und die Instrumentensteuerungseinheit (hinten), aufgenommen am Unternehmensstandort Tres Cantos. (©Crisa)/em>

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