Airbus Defence and Space

Airbus Defence and Space und die ESA arbeiten am Trägersystem von morgen

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat Airbus Defence and Space mit der Initiativ-Studien für die Entwicklung einer Trägerrakete der nächsten Generation beauftragt.

Wenn Europa sich langfristig einen unabhängigen, konkurrenzfähigen Zugang zum Weltraum bewahren will, wird es neben der Ariane 5 und den hiervon abgeleiteten Systemen noch eine zweite Trägerrakete brauchen.

Das NGL(Next Generation Launcher)-Projekt ist Bestandteil des ESA-Vorbereitungsprogramms für künftige Träger. Das Hauptziel des Programms ist die Vorbereitung eines Vorschlags für die ESA-Ministerkonferenz bei dessen nächster Tagung. Dieser Vorschlag kombiniert alle technischen und organisatorischen Elemente des Programms.

Mittelfristig ist die Ariane 5ME Midlife Evolution, für deren Entwicklung die ESA-Ministerkonferenz 2008 mit Blick auf den geplanten Ersteinsatz im Jahr 2016 die erste Entwicklungsphase freigegeben hat, die einzige Antwort auf den Bedarf an Schwerlast-Trägerraketen für Behörden- und Geschäftskunden und als solche unabdingbar. Doch kommt Europa genauso wenig darum herum, zusätzlich ein zweites, neues Trägersystem zu bauen, speziell zur Gewährleistung und Aufrechterhaltung seines unabhängigen Zugangs zum Weltraum für 4-Tonnen-Starts in sonnensynchrone Orbits. Damit diese Unabhängigkeit für den europäischen Steuerzahler wirtschaftlich zumutbar bleibt, müssen wir die Produktions- und Betriebskosten für diesen Träger möglichst gering halten, was sich auf unsere technischen und industriellen Entscheidungen auswirken wird. Und noch einer Anforderung muss das neue System genügen, die wir in Zukunft unvermeidlich immer größer schreiben müssen: dem Schutz der Umwelt, auf der Erde wie auch im All.

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ZukunftAriane 5