Airbus Defence and Space

Airbus Defence and Space optimiert Qualität und Zuverlässigkeit des Ariane-Programms

  • Mit der ESA als institutionellem Partner, den wichtigsten industriellen Partnern in Europa und dem Startbetreiber Arianespace möchte Airbus Defence and Space das Ariane-5-Programm harmonisieren.

 

Paris, 18. Oktober 2010 – Die immer komplexere Finanzlage in den Mitgliedsstaaten der europäischen Weltraumagentur ESA sowie bei Arianespace erfordert eine Steigerung der Gesamteffizienz des Ariane-Programms – auf industrieller Ebene wie auch in der öffentlichen Verwaltung.

 

Vor diesem Hintergrund hat Airbus Defence and Space als Hauptauftragnehmer der Trägerrakete Ariane 5 seine Programmpartner am 15. Oktober 2010 zusammengerufen, um die Zusammenarbeit beim Ariane-Programm weiter zu stärken. Um die Erfolgsserie von bisher 38 Starts der Ariane 5 ECA weiter fortzufürhen, sind kontinuierliche Anstrengungen notwendig. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Themen Qualitätssicherung, Produktqualität sowie künftige Ariane-Weiterentwicklungen.

 

Als Hauptauftragnehmer für die Entwicklung und Herstellung der Trägerrakete hat Airbus Defence and Space die Gesamtverantwortung für die Qualität und die übergreifende Kontrolle des Programms übernommen. Daher hat Airbus Defence and Space ein internes Auditverfahren durch- und das Programm ASCEP (Ariane Supply Chain Excellence Program) vor rund einem Jahr eingeführt.

 

Das Audit zeigte, dass der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit nachhaltiges Thema ist, das weitere Maßnahmen erforderlich macht.

 

Bei dem Konsultationstermin berieten sich Airbus Defence and Space und seine Partner mit der ESA über mögliche Verfahrensoptimierungen produktionsbegleitender Verträge (ARTA-Programm, Sicherstellung der Einsatzfähigkeit, usw.), die aufgrund ihrer Komplexität die Herstellungsprozesse derzeit verlangsamen.

 

Alain Charmeau, CEO von Airbus Defence and Space, betonte die Wichtigkeit des Starts der Entwicklungsphase für die Trägerrakete Ariane 5 Midlife Evolution (ME), um die Gesamteffizienz und industrielle Stabilität zu stärken.

 

„Damit können wir unsere industrielle Zusammenarbeit und unsere Entwicklungsfähigkeiten stärken, Produktionsanforderungen frühzeitig einplanen und im Vorfeld gemeinsame Maßnahmen festlegen, um die Gesamtkosten möglichst zu reduzieren. Davon profitieren sowohl die Industrie als auch die staatlichen Raumfahrtbehörden“, erklärte Charmeau.

 

Durch die Einbindung von ESA, Industriepartnern und Arianespace – eine Tochtergesellschaft von Airbus Defence and Space, die für die Vermarktung und die Starts des Trägers verantwortlich ist – konnten die Standpunkte sämtlicher Beteiligter berücksichtigt werden; damit ist Europas unabhängiger Weltraumzugang weiterhin gewährleistet kann.

Ein Hauptanliegen von Airbus Defence and Space ist die Zuverlässigkeit der Ariane-Rakete im Bereich der Qualität der industriellen Herstellung, der Weiterentwicklungen sowie der Integrationsarbeiten an der Trägerrakete in Französisch-Guayana.

 

 

Über Airbus Defence and Space

Airbus Defence and Space, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der AIRBUS Group, ist spezialisiert auf zivile und militärische Raumfahrtsysteme. Im Jahr 2009 erreichte Airbus Defence and Space einen Umsatz von 4,8 Milliarden € und beschäftigte rund 15.000 Mitarbeiter in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden. Das Kerngeschäft gliedert sich in drei Bereiche: Airbus Defence and Space für Trägerraketen und Weltraum-Infrastrukturen, Airbus Defence and Space für Satelliten und Bodensegmente sowie Airbus Defence and Space für umfassende End-zu-End- und Mehrwert-Lösungen bei Sicherheits- und kommerzieller Satellitenkommunikation und Netzwerken, Equipment für Hochsicherheits-Satellitenkommunikation, maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen für Geo-Informationen sowie weltweite Dienstleistungen für Navigation.

 

AIRBUS Group ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im  Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen mit einem Umsatz von € 42,8 Mrd. im Jahr 2009 und über 119.000 Mitarbeitern. Zu AIRBUS Group gehören Airbus, Airbus Defence and Space, Cassidian und Eurocopter.

 

 

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