Airbus Defence and Space

Airbus Defence and Space setzt transformation mit portfolio-optimierung fort

- Aktivitäten in den Bereichen Raumfahrt (Trägerraketen und Satelliten), Militärflugzeuge, Lenkflugkörper sowie zugehörige Systeme und Dienstleistungen zählen zum Kerngeschäft, werden gestärkt
- Geschäfte in Nicht-Kernbereichen werden veräußert
- Airbus Defence and Space als nachhaltige, erfolgreiche Säule von Airbus Group gestärkt

Nach einer umfassenden Analyse des Portfolios hat Airbus Defence and Space die Bereiche Raumfahrt (Trägerraketen und Satelliten), Militärflugzeuge, Lenkflugkörper sowie zugehörige Systeme und Dienstleistungen als künftige Kerngeschäfte definiert. In diese Bereiche wird die Division weiter investieren, um ihre führende Position auszubauen.

Einige Geschäfte wurden zu Veräußerungskandidaten bestimmt, da sie den strategischen Zielsetzungen des Unternehmens nicht entsprechen und sich ihnen mit einer anderen Marktaufstellung ein größeres Entwicklungspotenzial bieten dürfte.

Dies betrifft insbesondere das kommerzielle und halbstaatliche Telekommunikationsgeschäft (einschließlich Professional Mobile Radio und Satellitenkommunikationsdienst-Tätigkeiten für kommerzielle Kunden), die in veränderten Eigentümerstrukturen bessere Wachstums- und Marktchancen haben werden.

Zudem beabsichtigt Airbus Defence and Space die Veräußerung einiger Tochter-gesellschaften und Beteiligungen. Dazu gehören Fairchild Controls, Rostock System-Technik, AvDef, ESG und Atlas Elektronik.

Für die Sicherheits- und Verteidigungselektronikgeschäfte der Division werden weitere Optionen für deren bestmögliche Entwicklung und Positionierung mit Blick auf künftiges Wachstum sowie Wertschöpfung geprüft.

„Die Portfolio-Entscheidungen für Airbus Defence and Space sind die logische Konsequenz aus der Strategieüberprüfung von Airbus Group im vergangenen Jahr. Sie werden die Stärken der Division untermauern und damit zu einer noch klareren Fokussierung unseres Konzerns auf die Kernaktivitäten Luft- und Raumfahrt beitragen“, sagte Tom Enders, CEO von Airbus Group.

„Angesichts der angespannten Budgetsituation in unseren Heimatländern und des zunehmenden Wettbewerbs auf den Weltmärkten, stellt das Portfolio-Review eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung unseres Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäfts wie auch die Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit dar“, sagte Bernhard Gerwert, CEO von Airbus Defence and Space. „Zum einen haben wir Bereiche identifiziert, in denen dieses Ziel erfüllbar ist und zum anderen solche, wo wir nach alternativen Lösungen suchen sollten. Kurzum: Die Portfolio-Überprüfung ist der nächste, folgerichtige Schritt unseres umfassenden Transformationsprozesses. Sie wird das Kerngeschäft von Airbus Defence and Space stärken. Damit kann das Unternehmen sein volles Potenzial als treibende Kraft in der Raumfahrt- und Verteidigungsbranche entfalten, insbesondere auf den überaus wichtigen internationalen Wachstumsmärkten.“

„Alle Entscheidungen werden naturgemäß unter Beachtung unserer nationalen Sicherheitsvereinbarungen getroffen sowie mit den Arbeitnehmervertretern offen und fair beraten“, so Gerwert weiter.

Erster Meilenstein der im vergangenen Jahr angekündigten Transformation war die Zusammenführung der Aktivitäten der früheren Konzerneinheiten Cassidian, Astrium und Airbus Military unter dem Dach einer einzigen Organisation. Dieses Ziel wurde am 1. Juli 2014 plangemäß erreicht. Ein weiterer wichtiger Meilenstein war, die Zukunft des Trägerraketengeschäfts der Division sicherzustellen. Ein wesentlicher Impuls ging hier von dem im Juni 2014 angekündigten geplanten Joint Venture mit Safran aus; das Gemeinschaftsprojekt befindet sich derzeit im Aufbau.


Über Airbus Defence and Space

Airbus Defence and Space ist eine Division des Airbus-Konzerns, die aus der Zusammenlegung der Geschäftsaktivitäten von Cassidian, Astrium und Airbus Military hervorgegangen ist. Die neue Division ist das führende Verteidigungs- und Raumfahrtunternehmen Europas, das zweitgrößte Raumfahrtunternehmen der Welt und unter den zehn größten Verteidigungsunternehmen weltweit. Sie erzielt mit etwa 40.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund € 14 Mrd.

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