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Cluster II - Vier Satelliten in Flotten-Formation

Im Rahmen der Cluster-II-Mission umflogen erstmals vier baugleiche Satelliten die Erde in einer Formation. Die Cluster-Mission begann im Sommer des Jahres 2000 mit dem Start von zwei russischen Sojus-Trägerraketen (von Starsem), die jeweils zwei identische Satelliten vom kasachischen Kosmodrom Baikonur aus in den Orbit brachten.

 

Die vier Satelliten untersuchen die Auswirkungen des Sonnenwindes auf das Magnetfeld der Erde. Durch simultane Messungen haben sie die erste dreidimensionale Detailstudie der Veränderungen und Prozesse erstellt, die sich im erdnahen Weltraum abspielen. Die von der Sonne ausgesandten energiereichen Teilchen, der sogenannte Sonnenwind, haben erhebliche Auswirkungen auf das Leben auf der Erde.

Ursprünglich sollten die vier Cluster-Satelliten während des Jungfernfluges Trägerrakete Ariane 5 im Juni 1996 in die Umlaufbahn gebracht werden, doch der Start misslang. Bei der Wiederaufnahme des einzigartigen Cluster-Projektes fungierte Airbus Defence and Space als Hauptauftragnehmer für die Entwicklung und den Nachbau.

Die Gesamtlebensdauer der Cluster II Mission war ursprünglich von Februar 2001 bis Dezember 2005 vorgesehen. Wie dem auch sei - die ESA hat nach einer Zwischenrevision im Jahr 2012 eine weitere Verlängerung bis Dezember 2014 bestätigt.

 

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