Airbus Defence and Space

Copernicus

Airbus Defence and Space ist ein bedeutender Akteur der Initiative Copernicus, die im Jahr 1998 unter dem Namen GMES (Global Monitoring for Environment and Security) gegründet wurde.

Neben Vor-Ort-Messungen umfasst Copernicus auch sechs Servicefelder: Meere, Atmosphäre, Klimawandel, Boden, Sicherheit und Notfallmanagement.

Die Division GEO-Information von Airbus Defence and Space ist derzeit rege an der Definition der Copernicus-Dienste für die Bodenbewirtschaftung (GEOLAND-Serie), Sicherheitszwecke (Projekte des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms, FP7: SAGRES und LOBOS) und Katastrophenmanagement (FP7-Projekte SAFER und INCREO) sowie Zivilschutz und Überwachung des Klimawandels beteiligt. Diese Dienste werden das CHARMe-Projekt ablösen.

Airbus Defence and Space ist außerdem maßgeblich an der Fertigung der Sentinel-Satelliten und -Instrumente beteiligt:

  • Entwicklung und Herstellung des Sentinel-1-Radarinstruments;
  • Hauptauftragnehmerschaft für Sentinel-2: Konstruktion von Satelliten und optischem Instrument für Beobachtungen im Spektralmodus
  • Konzeption und Fertigung des Satelliten Sentinel-5 Precursor (S5p) und seines Instruments
  • Konzeption und Fertigung des Mikrowellenradiometers (MWR) an Bord von Sentinel-3
  • Hauptauftragnehmerschaft für die Entwicklung und Herstellung der beiden Sentinel-4-Spektrometer
  • Hauptauftragnehmerschaft für das bildgebende Sentinel-5-Spektrometer
  • Hauptauftragnehmerschaft für die Jason-CS/ Sentinel-6

Die Sentinel-Satelliten werden das europäische Datenrelais-Satellitensystem (European Data Relay Satellite System, EDRS) für die direkte Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung zur Erde nutzen. Das EDRS wird in Gemeinschaftsarbeit von Airbus Defence and Space und der Europäischen Weltraumorganisation ESA entwickelt.

Die von den Sentinel-Satelliten erfassten Daten sollen mit Daten der optischen und radargestützten Satelliten SPOT, Pléiades, TerraSAR-X und TanDEM-X von Airbus Defence and Space ergänzt werden.

Die Division GEO-Information wird zudem neben den Rechen- und Archivierungszentren für Sentinel-1 und Sentinel-2 die koordinierte Dateninfrastruktur CDS (Coordinated Data Access System) des Copernicus-Programms betreiben.

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